Unser Blog 07/2020

Das mobile Mobilitätsmuseum

Für eine Ausschreibung der BVB haben wir uns Gedanken zum Trammuseum in Basel gemacht. Ehrlicherweise war uns dieses Museum in Basel nicht geläufig. Grund genug für uns die Awareness zu entwickeln. Wir gehen noch einen Schritt weiter und werfen einen Blick in die Zukunft zum Thema Mobilität.

Wir bringen das Trammuseum auf die Linie. Die Tramstation beim Trammuseum heisst in der Folge auch nicht mehr M-Parc.

In Basel gibt es viele Museen, das Thema «Tram» ist sehr spezifisch, die Lage an der Peripherie und die wenigen Öffnungstage ein Nachteil. Der Mensch hat das Bedürfnis und die Möglichkeit sich vermehrt individuell zu bewegen. Die Aktivitäten finden «dazwischen» statt: Wissen, Innovation, Kultur und Konsum werden mobil. Wir haben die Problemstellung und den Consumer Insight miteinander verzahnt und daraus diesen Case in 3 Phasen entwickelt.


Jedes Tram, das zum Trammuseum fährt, wird beschriftet.
Das Tram als Museumsbotschafterin. In und um die Verkehrsmittel der BVB schaffen wir Awareness für das Museum.

Die BVB bewegt: Von der ersten Pferdestrassenbahn bis zum «Stromnibus», die BVB schreibt eine bewegende 125-jährige Geschichte, die definitiv eine Fortsetzung erfahren wird. Mit ihrer Kompetenz im Bereich der Mobilität und ihrem leistungsstarken Verkehrsnetz ist sie ein wichtiger Treiber für die Standortförderung in Basel und für die gesamte TMO.

Wir nehmen das zum Anlass und verbinden die Vergangenheit mit der Zukunft:

Phase 1

«Das Traummuseum existiert.»
Die Pferdestrassenbahn oder die elektrischen Basler Strassenbahnen sind Zeitzeugen,
die nicht ungehört bleiben dürfen.

«Wir bringen das Trammuseum auf die Linie.»
Die Tramstation beim Trammuseum heisst in der Folge auch nicht mehr M-Parc.

«Das Tram als Museumsbotschafterin.»
In und um die Verkehrsmittel der BVB schaffen wir Awareness für das Museum.

Phase 2

Mobil sein steht für Abenteuer, Aufbruch und Aktivität.
Der steigende Bedarf an Mobilität führt zu einem immer grösseren Angebot an Produkten und Services, die situativ auf individuelle Mobilitätsbedürfnisse reagieren. Unser Leben in der 24/7-Gesellschaft spielt sich künftig vor allem im «Dazwischen» ab.

Stellen wir uns diesem Trend und machen uns fit für die Zukunft. Die BVB als Vorreiterin wird zusammen mit der FHNW einen MAS Lehrgang «Mobilität» anbieten:

Innovation, Forschung und Geschichte unter einem Dach.

Phase 3

«Das Museum wird zum «Forschungs-Schauplatz.»
Wir machen die Mobilität spürbar. Wir zeigen auf, wie sich die Mobilität auf die Gesellschaft auswirkt. Wir untersuchen Trends, prüfen Potentiale und entwickeln marktkonforme Dienstleistungen und Produkte. Der Name ist Pflicht, das Museum ist nicht in einem Gebäude, an einem Ort zu Hause, sondern mobil unterwegs.

Service Engineering: Dienstleistungen der Zukunft, die zwischen dem Weg von A nach B angeboten werden können; z.B. Paketaufgabe, Bücherrückgabe, Geldgeschäfte, Coffee to go etc.
Wie kann ich einen Beitrag zur Mobilität leisten und wie sehen mögliche Anreizsysteme zum Mitmachen aus?

Fazit

Zusammenfassend möchten wir festhalten, dass die hier gezeigten Ideen weder abschliessend sind, noch auf ihre Machbarkeit hin geprüft wurden. Wir sehen den vorgestellten Case auch mehr als Spielfeld, um aufzuzeigen, welche Möglichkeiten wir für die Zukunft der BVB sehen. Auch ergeben sich unserer Meinung nach für die BVB vielfälltige Anknüpfungspunkte bspw. in den Bereichen Employer Branding, Nachwuchsförderung oder Erweiterung des Dienstleistungsportfolio.

#andyoucomm #bvb #campaigning #mobility #pitch #research #museum #tramline #publictransport #strategy #teamwork #master
Tom Wunderer
Autor*in: Tom Wunderer, Strategie und Beratung. Partner
Verfasst am: 10.07.2020
Martin Friedlin
Autor*in: Martin Friedlin, Design und Konzept. Partner
Verfasst am: 10.07.2020